Unsere Projekte

Konzept für eine bessere Bildung in Kindergärten, sowie in  Grund- und weiterführenden Schulen

Neben ethischen und moralischen Inhalten werden bereits im Kindergarten die Grundlagen für eine bessere Bildung gelegt. Spielerisch in Form von Vorschulkursen werden bereits erste Fremdsprachenkenntnisse in den Unterricht eingebaut. Lernförderung, logisches Denken und IT-basiertes Lernen sind die wesentlichen Erziehungsinhalte in diesem Stadium.  Bereits im Kindergarten sollen die Sprachfähigkeiten, die soziale Kompetenz, sogar das erste Mathe-Verständnis, die Fein- und Grobmotorik sowie die Selbstständigkeit der Kinder methodisch gefördert werden. Durch das Vorlesen, Erzählen oder Vorspielen ausgewählter Märchen aus dem beninischen bzw. afrikanischen Kulturgut sowie Märchen der Brüder Grimm sowie von Charles Perrault oder anderen Autoren aus aller Welt soll einerseits der Wortschatz der Kindergarten-Kinder wachsen; andererseits kann im Anschluss an das Vorlesen, Erzählen oder Vorspielen über die Handlung sowie die Haupt- und Nebenfiguren, ihre Aktionen und Verhalten sowie deren Konsequenzen und schließlich über die Morallehre aus der Geschichte diskutiert werden.

Im Nachhinein können die Kinder die Geschichte und die Figuren aus der Geschichte malen und dadurch auch ihre fein-motorischen Fähigkeiten beim Basteln und Malen verbessern. Ein geeigneter und moderner und nach deutschem bzw. europäischem Standard gebauter Spielplatz soll den Kindern die Möglichkeit geben, ihre fein- und grob-motorischen Fähigkeiten zu nutzen und sich richtig auszutoben. Beim Toben, Springen, Klettern, Schaukeln usw. unter freiem Himmel werden ihre grob-motorischen Fähigkeiten geschult, die Voraussetzung für eine gute Feinmotorik sind.

Ergänzt wird dieses Konzept durch eine Förderungsinitiative, welche die Kinder durch die weiterführenden Schulen, sowie während der Berufsausbildung oder des Studiums begleitet.

Nachhaltige Umsetzung des Bildungskonzeptes

Um das Konzept auf Umsetzbarkeit zu prüfen, wird zeitnah ein erstes Pilotprojekt in dem westafrikanischen Staat Benin gestartet. Der Projektinitiator, Dr. Sourou Dieudonné Agléwé kommt aus diesem Land und ist vor Ort als verbeamteter Hochschullehrer an der Universität Abomey-Calavi beschäftigt. Aufgrund der politisch stabilen Lage und der bereits vorhandenen Kontakte von Herr Dr. Sourou Dieudonné Agléwé zur Universität und Politik erschein Benin, als demokratisches Mitglied der westafrikanischen Union als geeignet. Zur Umsetzung der beschriebenen Zielsetzung soll in Benin eine NGO  gegründet werden, die als Vor-Ort-Ansprechpartner und Betreiber gilt.

Herr und Frau Agléwé, welche nach einem mehrjährigen Studien- und Arbeitsaufenthalt in Deutschland in ihre Heimat zurückgekehrt sind, werden sich stellvertretend um die Aufbau- und Führungsaktivitäten vor Ort kümmern. Unterstützt werden sie dabei von Herrn Professor Mensah Wekenon Tokponto der Universität Abomey-Calavi, dem Vorsitzenden von SONAFA, einem deutsch-beninischen Verein, der sich seit 2003 für die Schulbildung in abgelegenen Dörfern in Benin einsetzt und bereits mehrere Schulgebäude in Dörfern errichtet hat. Prof. Wekenon Tokponto selbst ist Gründungsmitglied der Initiative St. Johannes und unterstützt somit aufgrund seiner mehrjährigen Erfahrungen und Know-hows das Projekt mit Tat und Rat.

Bei Erfolg kann das Bildungsprojekt im Laufe der folgenden Jahre auf weitere Regionen Benins und möglicherweise in der Zukunft auf weitere afrikanische Länder erweitert werden.

Gemeinnützigkeit

Die Initiative St. Johannes, möchte dazu beitragen, auch sozial benachteiligten Kindern in Afrika eine bessere Bildung und somit ein besseres Leben zu ermöglichen, indem sie Kinder und Jugendliche in ihrem Streben nach Schulbildung, Berufsausbildung und Studium unterstützt. Die gemeinnützige Zielsetzung des Projektes St. Johannes besteht darin, sozial benachteiligten Gruppen bereits im Kindesalter in ihrem Heimatland eine fundierte schulische und berufliche Ausbildung zukommen zu lassen. Diese beginnt spielerisch im Kindergarten und setzt sich in der Schule fort. Spätere Studien- und berufsbegleitende Förderungen ergänzen das Angebot.

Damit auch eine nachhaltige Entwicklung in diesen Ländern angeregt wird, sollen Bildungseinrichtungen im Rahmen des Projektes gegründet werden, die sich die finanzielle und ideelle Förderung von Schulbildung, Berufsausbildung und Studium von sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in afrikanischen Ländern zur Aufgabe machen. Damit soll gewährleistet werden, dass die Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft ihr Leben in die eigenen Hände nehmen können und damit Vorbilder für andere werden.

Das Projekt geht davon aus, dass das im Bildungskonzept offerierte Angebot einer besseren Bildung weiten Zuspruch bei den materiell besser gestellten Familien finden wird.

Die Finanzierung der Stipendien für sozial benachteiligte Kinder fundiert zum Teil auf den Erlösen aus den Beiträgen der zahlenden Schüler, sowie staatlichen Zuschüssen und Spenden. Die Gebühren für die Teilnahme am Kindergarten, sowie dem Unterricht in der Grundschule von nicht sozial benachteiligten Gruppen trägt damit zu einem großen Teil zu der Finanzierung der Stipendien für sozial benachteiligte Schüler bei.